Liturgiekreis


Liturgie

Gottesdienste sind ein zentraler Punkt in unserem Leben als Gemeinde. 
Das Zweite Vatikanische Konzil bezeichnete die Liturgie als den „Höhepunkt, dem das Tun der Kirche zustrebt, und zugleich die Quelle aus der all ihre Kraft strömt“ (Sacrosanctum Concilium 1. Kapitel, I., 10). 
Aus dem was hier gefeiert wird, geht Kirche hervor, und was Kirche in der Welt tut, bringt sie in vielen Formen vor Gott.

Der Liturgiekreis von St. Johann Baptist versucht diesen Spagat:
Die Feier einer würdigen Liturgie, die auch die Anliegen der vielfältigen Glieder unserer Gemeinde und der Welt nicht draußen lässt. Der Gottesdienst soll alle Menschen ansprechen und ergreifen, und ebenso soll er Gottes würdig sein. Dabei ist vieles zu bedenken und zu beachten: Texte, Musik, Zeichen, Gesten, der richtige Umgang mit den Menschen ebenso, wie die Pflege althergebrachter Riten und die Aufnahme von neuen Formen des Feierns.

Als Mitglieder des Liturgiekreises sind wir dankbar für Ihre Eindrücke ebenso, wie für neue Vorschläge, die uns unserem Ziel näher bringen: 
Es allen zu ermöglichen, Gott in der Liturgie zu begegnen.

...wenn Sie Interesse haben den „normalen" Gottesdienst besser zu verstehen, neu zu deuten und aktiv mitzugestalten

...wenn Sie Lust haben eigene Ideen und Wünsche einzubringen

...sind Sie herzlich eingeladen mitzumachen.
 
Ansprechpartner: Frank Marckardt
T: (03641) 445792
E-Mail:


Liturgie

„Liturgie“ kommt aus dem Altgriechischen und besteht aus den Silben „leiton“ und „ergon“. „leiturgia“ bedeutet ursprünglich Werk oder Dienst am Volk, für das Volk, aber auch des Volkes, ein öffentlicher Dienst, ein öffentliches Werk. Im religiösen Bereich übersetzt man es einfach mit Gottesdienst.

„Liturgie“ ist somit alles, was nicht nur privates Gebet ist, sondern auch auf eine Gemeinschaft bezogen ist. „Liturgie“ bietet damit eine Form, in der sich der gemeinsame Glaube ausdrücken kann.

„Liturgie“ ist Spiel und Ernst zugleich, aber mehr als Spaß und nicht todernst. Sie soll frei von wesensfremden Zwecken bleiben und sinnvoll und sinnenhaft gestaltet sein.

„Liturgie“ lebt vom Alltag und möchte Kraft für den Alltag geben. Sie hängt eng zusammen mit dem Bekenntnis (Martyria) und dem Menschendienst (Diakonia).

„Liturgie“ ist lebendig und konkret, gerade weil sie Tradition hat und auf das Ganze blickt. Sie geht vom Einzelnen (Organ) aus, zielt aber auf eine Ganzheit (Organismus). Oder wie Paulus sagt: „Ihr aber seid der Leib Christi, und jeder einzelne ist ein Glied an ihm“ (1 Kor 12,27)

„Liturgie“ ist Versammlung, Erinnerung, Verwandlung des Alltags, Aufbruch und Befreiung, Feier und Fest.


Liturgie der Woche

Sonntag, 18. Februar 2018

1. SONNTAG DER FASTENZEIT

1. Lesung

Gen 9,8-15
Ich habe meinen Bund mit euch geschlossen; nie wieder soll eine Flut kommen und die Erde verderben


2. Lesung

1 Petr 3,18-22
Euch rettet jetzt die Taufe


Evangelium

Mk 1,12-15
Er wurde vom Satan in Versuchung geführt, und die Engel dienten ihm


Hier können Sie die Texte lesen:

Schott-Messbuch

www.liturgie.de

Evangelium Tag für Tag







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